Die interessantesten Museen der Stadt

Von wegen Kultur ist langweilig und nur was für Spießer. Wer in Ulm zu Besuch ist, der sollte sich auf jeden Fall auch eines unserer spannenden Museen anschauen, die sogar vermeintliche Museumsmuffel interessieren werden.

Ein Museum nur für Brot

Mein persönlicher Favorit ist jedenfalls (wegen seines außergewöhnlichen Themas) das Museum der Brotkultur. Ja, wirklich, wir haben hier ein Museum, dass sich allein dem Thema Brot widmet. Und damit kann ja nun jeder was anfangen. Hier geht es nicht nur um die kulturelle, sozialgeschichtliche und gesellschaftliche Bedeutung des Brotes im Laufe der Zeit, sondern auch um verschiedenste Herstellungsarten. Ich fand es wirklich sehenswert, wie Brot schon in frühen Kulturen künstlerisch thematisiert wurde. Auch außergewöhnliche Skulpturen oder Objekte gibt es zu hier zu sehen. Nach einem Besuch geht es dann meistens in die nächstgelegene Bäckerei… PS: Besonders für Familien lohnen sich die tollen Museumsangebot mit Backkursen und jahreszeitlichen Aktionen.

Das Museum Ulm

Klassischer, aber auch noch vielfältiger, geht es im Museum Ulm zu. Die Themenbereiche umfassen Kunst, Archäologie und die Stadtgeschichte. Du kannst in der Ur- und Frühgeschichte starten und dich bis in die heutige Zeit durchforsten. Du solltest definitiv einen Blick auf die wohl älteste Mensch-Tier-Skulptur der Welt werfen, den berühmten Löwenmenschen. Die Werke bedeutender Künstler vom Mittelalter (Die „Ulmer Schule“) bis ins 21. Jahrhundert (z.B. August Macke, Franz Marc) sind genauso sehenswert und verraten viel über die Kunst- und Kulturgeschichte der letzten Jahrhunderte bis heute. Ganz aktuell kann ich dir übrigens die neue Sonderausstellung ans Herz legen: „Walt Disney – Fantasien werden niemals alt“ vom 20.05. bis zum 17.09.2017 im Museum Ulm. Ich denke, das ist ganz bestimmt ein Thema für die gesamte Familie!

Der Skulpturenweg

Zwar kein Museum im eigentlichen Sinne, aber dennoch kulturell von Bedeutung ist der Kunstpfad der Universität. Es handelt sich hierbei um einen Skulpturenweg mit einigen Werken und Installationen sehr berühmter Künstler, wie beispielsweise Niki de Saint Phalle. Ich gehe den Skulpturenweg immer gerne, wenn ich etwas entspannen möchte. Man kann, muss sich aber nicht mit den Exponaten beschäftigen, wenn man gerade keine Lust hat. Trotzdem macht es Spaß, sich die außergewöhnlichen und teilweise exzentrischen Werke anzugucken. Wenn dabei noch das Wetter mitspielt, wird daraus ein kulturell wertvoller und herrlicher Spaziergang im Grünen.

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